35. Bielefelder Fotosymposium „Bildpraktiken des Raumes“

01.–02.12.2016 mit Beiträgen von Ursula Damm, Beate Gütschow, Julian Röder und Ralf Werner sowie einem Workshop von Christine Erhard.

Das 35. Bielefelder Fotosymposium wird von dem neuen Forschungsschwerpunkt „Erkenntnisformen der Fotografie“ am Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld ausgerichtet. Das aktuelle Projekt des Forschungsschwerpunktes setzt sich auf theoretischer und praktischer Ebene mit „Bildern des Wohnens. Architekturen im Bild“ auseinander. In diesem Zusammenhang thematisiert das 35. Bielefelder Fotosymposium mediale Praktiken der Darstellung und Generierung von Räumen im Bild. Das Spektrum an Raumkonzepten, das gegenwärtig in der Fotografie und den Bildkünsten verhandelt wird, ist vielfältig. Es reicht von virtuellen über fiktive zu heterotopen Orten, die sich aufgrund ihrer historischen oder symbolischen Komplexität der Idee eines neutralen und homogenen Raumes ebenso entziehen wie der Abbildungsfunktion der Fotografie. Topografische stehen neben topologischen Beschreibungsformen des Raumes, und räumliche Ordnungen werden als soziale Ordnungen ins Bild gesetzt. Hinzu kommt eine Verräumlichung des fotografischen Bildes in Ausstellungskontexten, sodass die Grenzen zwischen Bild und Objekt, Bild und Installation zunehmend aufgelöst werden. Mit den eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern, Fotografinnen und Fotografen gibt das 35. Bielefelder Fotosymposium einen Einblick in die gegenwärtigen Bildpraktiken, die den Raum in seinen verschiedenen Verkörperungen und damit eine Pluralität von Räumen zum Gegenstand ihrer Gestaltung haben.

Datum
01.–02.12.2016

Ort
Fachhochschule Bielefeld
Fachbereich Gestaltung
Videostudio (R 401)
Lampingstraße 3
33615 Bielefeld

 

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